Wir speichern jede Vorhersage und vergleichen sie später mit der Wirklichkeit. Diese Woche haben wir 2.525 Fahrten nachgeprüft. Hier steht ungeschönt, was gut lief und was nicht.
Kurz gesagt
Unser Modell macht eins von drei Dingen gut. Schwächste Stelle: bei den Verspätungs-Minuten haben wir zu hoch gegriffen, vor allem im Fernverkehr.
Ausfälle vorhersagen
Etwas zu vorsichtig: wir sagten 4,9 %, tatsächlich fielen 3,2 % aus.
Daneben
Verbindungen bewerten
Was wir schlechter bewerten, kommt wirklich häufiger zu spät.
Gut
Verspätung in Minuten vorhersagen
Wir haben zu hoch gegriffen. Die echten Verspätungen waren kleiner als gedacht.
Zu vorsichtig
Zuerst: Wie war die Bahn diese Woche?
Das ist die Realität, die unser Modell treffen muss. Nicht wir verspäten die Züge, wir versuchen nur, es vorherzusagen.
Grundlage sind die Verbindungen, die diese Woche bei uns gesucht wurden, nicht das gesamte DB-Netz.
24 %
der Züge kamen pünktlich oder früher
17 %
kamen 15 Minuten oder mehr zu spät
3,2 %
fielen ganz aus
Alle Ankünfte nach Verspätung
24%36%24%11%6%
pünktlich / früher bis 5 min 5–15 min 15–30 min über 30 min
So liest du das: Grün ist pünktlich, Rot ist stark verspätet. Je mehr Grün, desto besser die Woche. Diese Woche kamen 60 % höchstens ein paar Minuten zu spät, aber jede sechste Fahrt kam eine Viertelstunde oder mehr zu spät.
Verspätungen vorhersagen
Zu vorsichtig
Wir haben geschätzt, wie viele Züge mindestens eine Viertelstunde zu spät kommen. Und dabei zu hoch gelegen.
Anteil der Züge mit 15+ Minuten Verspätung
Wir sagten21 %
Wirklich waren es17 %
So liest du das: Perfekt wäre, wenn beide Balken gleich lang sind. Unser Balken ist länger, wir haben das Verspätungs-Risiko also etwas höher eingeschätzt (21 % statt 17 %). Kurz: wir waren zu vorsichtig.
Woran es lag
Kurze Fahrten sind leicht vorherzusagen, lange schwer. Wo die meiste Verspätung steckte, war auch unsere Schätzung am schwierigsten.
Anteil mit 15+ Minuten Verspätung, nach Zugart
S-Bahn3 %
Regionalzug8 %
ICE41 %
So liest du das: Längerer Balken = mehr Verspätung. Am zuverlässigsten war diese Woche S-Bahn mit 3 %, am unpünktlichsten ICE: dort kamen 41 % eine Viertelstunde oder mehr zu spät.
Funktioniert unsere Bewertung?
Ja
Der wichtigste Test überhaupt: Kommen Verbindungen, die wir mit einem schlechteren Frust-Wert markieren, wirklich häufiger zu spät?
Anteil mit 15+ Minuten Verspätung, je nach unserer Bewertung
Gut (0–20)19 %
Mittel (21–40)23 %
Mäßig (41–60)4 %
Schlecht (61+)25 %
So liest du das: Je schlechter unsere Bewertung, desto häufiger die echte Verspätung. Von den gut bewerteten Verbindungen kam nur jede fünfte Fahrt deutlich zu spät, von den schlecht bewerteten jede vierte Fahrt. Der Wert trennt also wirklich.
Wie wir das messen: Zu jeder Suche speichern wir unsere Vorhersage und vergleichen sie später mit den echten Ist-Zeiten der Deutschen Bahn. Diese Woche: 2.525 abgeglichene Fahrten über 7 Tage, davon 132 mit auswertbarer Ankunftsverspätung. Die Verspätungs-Prozente beziehen sich auf diese ausgewerteten Ankünfte.